PHILIP BREUEL

 

Die Philip Breuel Stiftung wurde im Jahre 2001 von Ernst und Birgit Breuel zum Gedenken an ihren Sohn Philip Breuel ins Leben gerufen. Philip Breuel studierte an der School of Art and Design in London und in Falmouth, Cornwall.

 

Philip liebte Kinder und die Kunst. Er glaubte an die heilende und aufbauende Kraft der Kunst. Er interessierte sich sehr für die Kunsttherapie und sah sie als Möglichkeit, kranken und benachteiligten Kindern durch kreatives Arbeiten zu helfen.

 

Diesen Grundgedanken hat die Stiftung aufgenommen. Stiftungszweck ist Hilfe für „Kinder in Not“, vorrangig in sozialen Brennpunkten der Hansestadt Hamburg. Jedes Kind, besonders Kinder aus schwierigen Familien- und sozialen Verhältnissen, sollen eine Chance auf ein besseres Leben haben.

 

MIT KUNST INS LEBEN

 

Alle Kinder sind auf ihre Weise wissensdurstig, neugierig und begabt, haben das Potenzial, etwas Besonderes aus sich und ihrem Leben zu machen. Aber viele Kinder bekommen nicht die Unterstützung, die sie dafür brauchen: bildungsferne Eltern und prekäre Lebensverhältnisse machen genau das zur Mangelware, was für ihr Wachstum am Nötigsten wäre: Lob, Begleitung, Ermutigung. Oft entsteht so eine Abwärts-Spirale aus Misserfolgen, die man nur schwer durchbrechen kann, weil ihr Kern das schwindende Selbstvertrauen der Kinder in ihre eigene Leistungsfähigkeit ist.

 

Kunst kann diese Abwärtsspirale stoppen. Denn Kunst in all ihren Ausprägungen ist der einzige Lernraum, in dem Kinder ohne Leistungsdruck, ohne Angst vor Versagen lernen können: „Ich kann etwas. Ich kann ein Segelboot zeichnen, eine Rolle auswendig lernen, singen. Und wenn ich das kann, dann kann ich noch mehr.“

Gestärkt durch dieses Selbstvertrauen können sich diese Kinder auch ihren schulischen Herausforderungen erfolgreich stellen.

 

Deshalb engagieren wir uns seit vielen Jahren mit unseren KinderKunstKlubs in der Förderung benachteiligter Kinder durch die Beschäftigung mit Kunst. Und die Erfolge zeigen: Kinder, die ihre eigenen Fähigkeiten entdecken und liebevoll gefördert werden, kommen in Ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung voran, ganz egal, was ihre Startbedingungen sind.

  • WARUM KUNST?

     

    Warum fördern wir schlechte Schüler, sozial schwächer gestellte Schüler, Ausländerkinder, die, die vom Rand der Gesellschaft kommen und auch dort bleiben werden, die bildungsfernen Kinder bildungsferner oder kulturfremder Eltern, die, die sowieso nie an die Fleischtöpfe der Leistungsgesellschaft kommen werden, warum fördern wir die?

     

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    Weil es die Menschlichkeit und unser christliches Menschenbild gebieten. So weit so klar.

     

    Aber warum tun wir es mit Kunst? Brauchen die nicht viel eher Mathe? Oder noch besser: Deutsch? Das mag auf den ersten Blick so aussehen – aber erstens gibt es diese Förderangebote bereits. Und zweitens – und das ist entscheidend – sind diese Kinder in einer Zwickmühle, aus denen Nachhilfe keinen Ausweg bieten kann:

     

    Sie haben schlechte Noten und stehen unter Druck diese Noten zu verbessern, sei es innerlich, sei es äußerlich. Sie wollen es vielleicht selbst, oder wollen nicht länger als Looser in der Klasse dastehen. Sie sehnen sich genau wie jeder andere auch danach, etwas zu können, zu sein, anerkannt zu werden. Und gleichzeitig werden sie durch ihre Misserfolge, durch ihr soziales Umfeld permanent entmutigt. "Du kannst das eben nicht, du bist eben zu doof" es ist egal, wer das sagt, der Vater oder der eigene Kopf, es ist immer der Beginn einer Spirale, einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Aber was passiert, wenn ein junger Mensch lernt, dass er nichts zustande bringt?

     

    Er verliert die Grundvoraussetzung jedes Wachstums, jeden Erfolges: Selbstvertrauen. Ohne Selbstvertrauen, Selbstzutrauen ist dieser Teufelskreis nicht zu durchbrechen.

     

    Und hier liegt die Antwort auf die Frage: Warum Kunst?

     

    Weil sie das letzte Feld ist, in welchem es keine harten Kriterien gibt, keinen Stab, der über einem Kind gebrochen werden kann, keine Waage, auf der man es für zu leicht befunden, keine Messlatte die seine fehlende Größe bemessen, quantifizieren, objektivieren kann.

     

    Kunst ist der ultimative Freiraum. Und das auf zweifache Weise:

     

    Erstens, weil sie ermutigt, zu träumen, loszulassen, mutig zu sein, Neues zu wagen, unbekanntes Terrain zu erobern, sich selbst und die Welt erschaffend zu erkunden. Und weil zweitens niemand Kunst messen kann. Jedes Ergebnis, wenn es nur mit heißem Herzen, mit Liebe, mit Mut, mit allem, was den Menschen umtreibt erschaffen wird, ist gut. Fundamental, unangreifbar gut. Und schön, einfach weil es da ist und echt ist und nicht weniger wert ist, als jedes andere Ding unter Gottes Himmel.

     

    Das heißt nicht, dass alles so gut ist, wie es sein kann: Ermutigung, Ansporn, Aufzeigen des „Du kannst das noch besser!“ gehören zu unserer Arbeit fundamental dazu. Aber hier geht es um Ermutigung, Öffnung, Stärkung, nicht um Leistungssteigerung, nicht um die Leistung selbst sondern um das Wachstum des Menschen.

     

    Das Ergebnis ist oberflächlich betrachtet nur Kinderkunst. Aber in Wahrheit ist es die Erfahrung: Ich kann etwas. Ich werde gelobt, bekomme Annerkennung. Ich kann etwas erschaffen, schaffen, zu Ende bringen. Ich bin nicht zu wenig oder zu dumm, bin kein Versager, keine Leerstelle, keine Sackgasse. Ich bin etwas wert, denn ich habe etwas geschaffen, geschafft.

     

    Und mit dieser Stärkung, dieser kleinen neuen Seite in den Kindern die sagt: „Ich kann etwas“ wächst plötzlich der Mut, das Selbstvertrauen, das sie brauchen, um sich auch in der Mathearbeit etwas zuzutrauen, um in Deutsch Probleme zu lösen, denn sie wissen jetzt: „Ich kann Probleme lösen. Ich kann ein Segelboot zeichnen. Eine Rolle auswendig lernen. Singen. Und wenn ich das kann, dann kann ich noch mehr.“

     

    Das ist die Magie der Kunst: In einem Raum ohne Urteile zu lernen, das ich etwas wert bin, das ich etwas kann. Und mit dieser Gewissheit im Gepäck allen Herausforderungen entgegenzutreten.

     

    Das ist unser Geschenk an die Kinder. Selbstvertrauen gewinnen außerhalb der Zone ihrer Niederlagen um dann gestärkt dorthin zurückzugehen.

     

    Ein Ort, der Freiraum bietet, ohne beliebig zu sein. Der Zuwendung bietet, ohne Leistung abzuverlangen. An dem Kinder lernen, sich gut zu finden. Zu mögen. Sich selbst etwas zuzutrauen. Und dann hinaus in die Welt zu gehen.

STIFTER

Birgit Breuel

Dr. Ernst Breuel

VORSTAND

Clivia Breuel

(Vorsitzende)

 

Karoline Gräfin Lambsdorff (stellvertretende Vorsitzende)

 

Christian Breuel

Katja Busch

Marion Freifrau von Hahn

Anna Gräfin von Kanitz

Maximilian von Kleist

Tilman Mueller-Stöfen

Henrik Schliemann

KURATORIUM

Peter Börner

(Vorsitzender)

 

Britta Breuel

(stellvertretende Vorsitzende)

Birgit Breuel

KURSBEGLEITER

 

Unsere KursbegleiterInnen halten Kontakt zu Schulleitungen und Kursleitern, besuchen die KinderKunstKlubs und KoolenKids und achten darauf, dass in der Arbeit vor Ort die Ziele der Stiftung eingehalten werden.

 

Huberta Freifrau

von Elverfeldt

Isabel von Grone

Nora von Kries

Katja Scheller

Katja Schmid –

von Linstow

 

Sophie Schweyer

Kristin Wehner-Rundshagen

Stefanie Leverenz

Dr. Stefanie Kanehl

Stephanie Reschke

Marie Baur

Dr. Christoph Ackermann

Susanne Gernandt

WEITERE KURSBEGLEITER:

 

Dr. Ernst Breuel

 

Clivia Breuel

 

Katja Busch

 

 

Karoline Gräfin Lambsdorff

 

Claudia Howaldt

DOWNLOADS

 

KINDERKUNSTKLUB

IN AKTION

 

Info-Broschüre der Philip Breuel Stiftung Hamburg.

 

 

Satzung DER

Philip Breuel Stiftung

Hamburg

 

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